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Umweltpädagogische Aktivitäten der Abfallberatung des Landkreises Kaiserslautern in Kindergärten und Schulen Für den Bereich der Umwelterziehung in der Abfallwirtschaft wurde das Kinderumweltprogramm kontinuierlich aktualisiert und weiterentwickelt. Das Angebot ist im Laufe des Jahres 2005 soweit ausgebaut worden, dass wir jetzt in Kindergärten und Schulen alle Altersstufen ansprechen können.
Für Kindergärten bieten wir an: Das Abfallsortierspiel
mit Josch dem Umweltfuchs
Das
Kompostfressspiel Zur Durchführung aller vier Programmpunkte kommt eine Abfallberaterin in den Kindergarten. Die Materialien zum Papierschöpfen können ausgeliehen werden.
"Die
Müllexpertenausbildung" - eine Holzkiste, ein Wurm und drei Stationen Sie ist untergliedert in die vorbereitende Stunde, die doppelstündige Expertenausbildung und die nachbereitende Stunde.
Die doppelstündige Expertenausbildung umfasst folgende Schwerpunkte: Station
1a: Als besonderer Anreiz dienen ein Müllexpertenausweis und ein Müllexpertenbutton, die nach erfolgreich absolviertem Test in der nachbereitenden Stunde jeder Schülerinnen und jedem Schüler ausgehändigt werden.
"Müllsortieren
- ein Kinderspiel im Team" (seit 2005 im Programm)
Einführend erzählt die Abfallberaterin den Kindern die Geschichte "4 Freunde und die Sauerei auf dem Spielplatz" und zeigt dazu sieben großformatige Bilder z.B. von den 4 Freunden, von der "vermüllten" Spielwiese, vom Einsammeln der verschiedenen Abfälle usw.. Wichtige Inhalte werden anschließend durch gezielte Fragen vertieft. Nach konzentriertem Zuhören dürfen die Schüler/innen jetzt richtig zupacken. Die Abfallberaterin erklärt der Klasse den Ablauf des Müllsortierens im Team und verteilt 55 mitgebrachte Abfälle im Klassenzimmer. Die Kinder bekommen 10 Minuten Zeit, um die 55 Abfälle einzusammeln und 6 verschiedenen Stationen mit Beschriftung: Biotonne, Papiertonne, Gelber Sack, Restabfalltonne, Problemabfall, Altglas/Altkleider zuzuordnen. Eine Eieruhr wird gestellt und dann geht´s los mit dem Müllsortieren im Team. Das bedeutet, dass die Kinder gemeinsam nachdenken, sich gemeinsam beraten und letztendlich für einen Entsorgungsweg entscheiden sollen.
Zum Schluss werden die Stempelpunkte zusammengezählt. Falls die Klasse 1-2 Minuten vor dem Klingeln der Eieruhr das Sortieren beenden konnte, bekommt sie pro Minute einen Punkt extra! Also, wer schnell und richtig sortiert, macht Punkte.
Plakatausstellung
zum Thema "Littering" (seit 2005 im Programm) "LITTERING" ist ein englischer Begriff - "to litter" heißt: umherwerfen, "litter" kann Plunder, Unordnung oder Abfall bedeuten. In der Fachsprache bedeutet "LITTERING" das achtlose Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur. Die Schülerinnen und Schüler werden in einer Schulstunde mit sechs Plakaten konfrontiert auf denen wie im Beispiel unten (s. Abb.) links ein privater Bereich und rechts ein öffentlicher Bereich dargestellt ist.
Wenn die Schülerinnen und Schüler die Plakate intensiv betrachtet haben, wird im Gesprächskreis darüber diskutiert. Zentrale Fragen sind: "Was wird gelittert?" und "warum wird gelittert?". Die Jugendlichen werden aufgefordert, eine Liste zu erstellen von "gelitterten" Abfällen. Jeder kennt die hässlichen Flecken auf den Bürgersteigen und Plätzen, die von plattgetretenen, verschmutzten Kaugummis herrühren. Zigarettenkippen, Bonbonpapiere oder benutzte Papiertaschen-tücher gleiten gedankenlos aus den Fingern ihrer Benutzer. Wir weichen unentwegt irgendwelchen Hundekothaufen aus oder sehen gefährliche Stoffe wie Lacke, Batterien, Benzinkanister usw., die illegal an öffentlichen Plätzen oder in der Natur herumliegen und gehen vielleicht achtlos daran vorbei. Das sind nur ein paar wenige Beispiele. Damit die Jugendlichen selbst produktiv werden können, sollen sie sich noch andere Beispiele für eigene Plakate ausdenken und diese in Gruppenarbeit entwerfen und gestalten. Die selbstgestalteten Plakate werden im Klassenzimmer oder im Schulgebäude aufgehängt. Die Plakatausstellung und das Gestalten eines eigenen Plakates sollen die Schülerinnen und Schüler sensibilisieren, mehr auf ihre Umwelt und auf den öffentlichen Bereich zu achten und sich letztendlich auch dafür verantwortlich zu fühlen. Kontakt: Telefon:
0631 7105 - 408 |