Influenza
Saisonale Grippe
Regelmäßig in den Wintermonaten erreicht uns eine „Saisonale Grippewelle“. Sie wird im Rahmen der Erfassung der „Aktivität der respiratorischen Atemwegserkrankungen“ (ARE) am Robert Koch Institut beobachtet. ARE Monitoring
Die echte Virusgrippe ist keine gewöhnliche Erkältung. Auch Menschen, die sonst gesund sind, sind sehr schnell sehr krank.
Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit Lungen- und Immunerkrankungen sowie ältere Menschen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen besonders schweren Verlauf.
Wie können Risiken minimiert werden ?
Hygiene:
Grippeviren werden durch Atemwegströpfchen verbreitet und können sich auch auf Gegenständen oder Handoberflächen halten. Grippekranke sind bereits 1 bis 2 Tage bevor sie erkranken, bis ca 5 Tage danach ansteckend.
- Waschen Sie Ihre Hände so oft wie möglich mit einer normalen Seife
- Halten Sie Ihre eigenen Hände vom Gesicht fern
- Trinken Sie nicht unkritisch aus gemeinsamen Tassen oder Flaschen
- Husten oder Niesen Sie in Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese ansteckungssicher
- Händeschütteln, Umarmen und Küssen birgt ein erhöhtes Risiko
- Lüften Sie regelmäßig Ihre Räume
Impfung:
Die jährlich zwischen Oktober und Januar durchzuführende Impfung ist die effektivste, kostengünstigste und einfachste Methode einer Influenza vorzubeugen.
Zielgruppen:
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z. B.:
Chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten, z. B. Multiple Sklerose, Personen mit Immundefekten, HIV-Infektion - Schwangere ab 2. Trimenon, ggf bereits ab 1. Trimenon
- Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
- Personen mit erhöhter Gefährdung, z. B. medizinisches Personal
- Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
- Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können
- Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln
- Reisende ab 60 Jahre
Influenza-Impfungen führen die Hausärzte und auch einige Fachärzte durch. In vielen Betrieben bieten auch die betriebsmedizinischen Dienste ihren Mitarbeitern Impfungen an.
Influenza - Impfen-info.de der BZGA
Influenza - Impfempfehlungen der STIKO (ständige Impfkommission am Robert Koch Institut)
Behandlung:
Medikamentöse Therapieoptionen bestehen nach differentialdiagnostischer Laborbestätigung, ärztlicher Indikation und bei frühzeitiger Verordnung.
RKI-Informationen zur Influenza für Ärzte
Grippeepidemien/Grippepandemien
Eine Influenzaepidemie bezeichnet eine Grippewelle, bei der 10–20 % der Bevölkerung infiziert sind und die Ausbrüche lokal begrenzt bleiben.
Eine Influenzapandemie verbreitet sich hingegen über den ganzen Globus und kann wegen hoher Erkrankungsraten die Sozialsysteme vor große Herausforderungen stellen.
Weltweite Ausbrüche mit vielen Millionen Toten gab es 1889, 1918 (Spanische Grippe), 1957 (Asiatische Grippe), 1968 (Hongkong-Grippe) und 1977 (Russische Grippe).
Auch die 2009 aufgetretene Influenza (Schweinegrippe) erfüllte die wesentlichen Kriterien einer globalen Pandemie. Ihr Verlauf war glücklicherweise insgesamt mild. Die Entscheidungen und das Krisenmanagement der WHO, in den europäischen Behörden, sowie in denen des Bundes, der Länder und der Kommunen wurde umfassend und kritisch aufgearbeitet und die Pandemiepläne haben entsprechende Revisionen erfahren.
Zecken
Hier finden Sie verschiedene Informationen zum Thema Zecken.
Kniffe zur Entfernung, was man nach einem Zeckenstich tun kann, oder wie man sich schützen sollte. Sollten noch Fragen offen bleiben, können wir Ihnen bestimmt telefonisch weiterhelfen.
Kopfläuse
Liebe Eltern,
hier finden Sie verschieden Informationen die Ihnen helfen sollen, die Kopfläuse wieder los zu werden. Sollten noch Fragen offen bleiben, können wir Ihnen bestimmt telefonisch weiterhelfen.
Durchfallerkrankungen
Hier finden Sie Informationen zu den am häufigsten vorkommenden Durchfallerregern.
Noroviren
- Informationen und Empfehlungen des RKI
- Desinfektionsmittel zur Eindämmung von Norovirus (LUA RLP)
- Empfehlungen zur Eindämmung von Norovirus-Erkrankungen in Privathaushalten
- Maßnahmen bei Norovirus in Einrichtungen der stationären Pflege und Behandlung
- Vorbeugung Noro-Infoblatt zum Aushängen
- Vorgehen bei Brechdurchfall in Kindergärten
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Salmonellen
EHEC

