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Unser Dorf hat Zukunft

Unser Dorf hat Zukunft

Wettbewerbsziel

  • Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern
  • Steigerung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen

Die Dorfgemeinschaft und die einzelnen Dorfbewohner sind aufgerufen, aktiv an der Gestaltung des eigenen Dorfes und seiner Umgebung mitzuwirken.
Der Wettbewerb trägt dazu bei, das Verständnis der Dorfbevölkerung für ihre eigenen Einflussmöglichkeiten zu stärken und dadurch die bürgerschaftliche Mitwirkung zu intensivieren.

Er sensibilisiert und schafft Bewusstsein für aktuelle Themen und Herausforderungen der Zukunft, wie z.B. die demographische Entwicklung oder eine nachhaltige Energieversorgung. Der Wettbewerb will Ortsgemeinden und Gemeindeteile, die auf diesen Gebieten Vorbildliches leisten, anerkennen und herausstellen. Sie sollen mit ihren beispielhaften Initiativen und Projekten weitere Orte zu eigenen Aktivitäten anregen.

Teilnahmeberechtigt sind

  • Ortsgemeinden mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern,
  • Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern, die vom übrigen besiedelten Gemeindegebiet räumlich klar getrennt sind und eine geschlossene Ansiedlung bilden.

Nicht teilnahmeberechtigt sind: Gemeindeteile von kreisfreien Städten.

Hauptklasse/Sonderklasse
Die Wettbewerbsteilnehmer werden in zwei Klassen eingeteilt. In der Hauptklasse sind die Ortsgemeinden und die Gemeindeteile zusammengefasst, die sich zum ersten Male am Wettbewerb beteiligen oder in früheren Wettbewerben noch nicht im Gebietsentscheid waren. In der Sonderklasse sind die Ortsgemeinden und Gemeindeteile zusammengefasst, die in früheren Jahren bereits im Gebietsentscheid waren.

Landeswettbewerbe und Bundesentscheid 2013
Zur Ermittlung der Teilnehmergemeinden am Bundesentscheid 2013 führt das Land zwei Landeswettbewerbe durch, beginnend im Jahr 2011. Die Landeswettbewerbe erfolgen jeweils dreistufig auf Kreis-, Gebiets- und Landesebene. Die Teilnehmer am Bundesentscheid werden im Rahmen der beiden Landeswettbewerbe 2011 und 2012 ermittelt. Die Entscheidung und Bekanntgabe der Teilnehmer am Bundesentscheid erfolgt nach der Durchführung des Landeswettbewerbs im Jahr 2012. Die Teilnahme am Bundesentscheid richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl. Die Siegergemeinden mit der höchsten Punktzahl werden für den Bundesentscheid weiter gemeldet.

Teilnahme
Die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister melden die Beteiligung am Wettbewerb nach Beschlussfassung im Ortsgemeinderat über die Verbandsgemeindeverwaltung der Kreisverwaltung; die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der verbandsfreien Gemeinden (Städte) und die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der großen kreisangehörigen Städte melden die Beteiligung von Gemeindeteilen nach Beschlussfassung im Gemeinderat (Stadtrat) der Kreisverwaltung. Die Kreisverwaltungen legen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in den Jahren 2011 und 2012 bis zum 11. März ein Verzeichnis der Wettbewerbsteilnehmer mit Angabe der Einwohnerzahl getrennt nach Haupt- und Sonderklasse vor. Nach Überprüfung der Angaben leitet die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in den Jahren 2011 und 2012 die Meldelisten jährlich bis zum 1. April an das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur weiter.

Ermittlung
Zur Ermittlung der Kreis-, Gebiets- und Landessieger werden von den Kreisverwaltungen, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Bewertungsjurys gebildet.

Für die Auswahl der Mitglieder der Bewertungsjurys ist die fachliche Qualifikation maßgebend. Allen Jurys sollte mindestens je eine Fachkraft aus den Bereichen Architektur/Städtebau, Denkmalpflege sowie Gartenbau/Landespflege angehören.

Jeder Landkreis kann nur dann einen Kreissieger zum Gebietsentscheid melden, wenn sich mindestens drei Ortsgemeinden bzw. Gemeindeteile am Wettbewerb beteiligt haben.

Bewertungsrahmen

  • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Baugestaltung und Bauentwicklung
  • Grüngestaltung und Grünentwicklung
  • Das Dorf in der Landschaft

Quelle: Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz

Unser Dorf hat Zukunft 2012

Rheinland-pfälzische Landeswettbewerbe 2011/2012 zum Bundesentscheid 2013

In der zweiten Runde des dreistufigen Wettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft präsentierten im Landkreis Kaiserslautern am 23. und 24. April 2012 die Ortsgemeinden Linden, Hirschhorn und Hauptstuhl in der Hauptklasse sowie Katzweiler, Erzenhausen und Waldleiningen in der Sonderklasse ihre Ergebnisse zur aktuellen Ortsentwicklung.

Der Landeswettbewerb orientiert sich insbesondere an den Kriterien:

● Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
● Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten
● Baugestaltung und Bauentwicklung
● Grüngestaltung und Grünentwicklung
● Das Dorf in der Landschaft

Wappen LindenSiegreich in der Hauptklasse ist in diesem Jahr die, der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd angehörende Ortsgemeinde Linden.

 


Wappen KatzweilerSieger der Sonderklasse ist die, der Verbandsgemeinde Otterbach angehörende Ortsgemeinde Katzweiler.
Katzweiler ist auch für den Zeitraum von 2007-2013 anerkannte Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung.

Beide Gemeinden werden somit im Gebietsentscheid vertreten sein.

Die Besichtigung der Gebietskommission erfolgt in der Zeit vom 31.05. – 22.06.2012.
Die Reisepläne sind in der 22 KW auf der Homepage der Aufsichts-, und Dienstleistungsdirektion (ADD) einsehbar. Das Ergebnis des Gebietsentscheides wird am Freitag, den 29.06.2012 durch die ADD bekanntgegeben.

Für die Teilnahme am Landeswettbewerb auf Gebietsebene wünschen wir den beiden Gemeinden schon jetzt viel Erfolg.

Unser Dorf hat Zukunft 2011

Rheinland-pfälzische Landeswettbewerbe 2011 zum Bundesentscheid 2013

Sechs Gemeinden des Landkreis Kaiserslautern haben sich am diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2011“ beteiligt. In der Kreistagssitzung am 12.09.2011 dankte Landrat Paul Junker für das Engagement und überreichte den Ortsbürgermeistern von Waldleiningen, Bann, Katzweiler, Eulenbis, Frankenstein und Olsbrücken Urkunden und Prämien für die Teilnahme.

Die Ortsgemeinden Katzweiler, Eulenbis sowie Waldleiningen erhielten zusätzlich zur Geldprämie des Kreises eine finanzielle Anerkennung des Landes für ihre Qualifikation zum Gebietsentscheid. Ortsbürgermeister Bügner konnte für seine Gemeinde gleich drei Prämien in Empfang nehmen, da sich Eulenbis zusätzlich auch für den Landesentscheid qualifiziert hat.

Unser Dorf hat Zukunft 2011 - Landkreis Kaiserslautern

Foto von links nach rechts:
Landrat Paul Junker, Ortsbürgermeister Arnold Germann (Bann), Ortsbürgermeister Michael Gasiorek (Waldleiningen), Ortsbürgermeister Manfred Bügner (Eulenbis), Ortsbürgermeister Otto Hach (Katzweiler) und Ortsbürgermeister Peter Hesch (Olsbrücken)

Weblinks

Näheres zu den Wettbewerbsrichtlinien finden Sie unter: