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Mittwoch, 28.02.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Breitbandausbau geht voran!

Vorbereitungen laufen, Baubeginn in Sicht

„Speedpipe"

Die flächendeckende Versorgung des Landkreises Kaiserslautern mit schnellem Internet ist für Landrat Ralf Leßmeister eines der wichtigsten Ziele im Jahr 2018. Nun sei ein möglicher Baubeginn bereits in der zweiten Jahreshälfte in Sicht, so der Landrat, denn am 22. Februar konnte der Teilnahmewettbewerb EU-weit veröffentlicht werden.
In den vergangenen Wochen hat die vom Landkreis Kaiserslautern beauftragte Beraterfirma (MICUS) die Unterlagen für die Ausschreibung für den flächendeckenden Breitbandnetzausbau im Landkreis Kaiserslautern vorbereitet. In Kooperation mit den Verbandsgemeinden wurden noch einmal die unterversorgten Adressen analysiert, entsprechende Anpassungen vorgenommen und damit konnte der Teilnahmewettbewerb europaweit eröffnet werden.
Bei dieser ersten Stufe werden die Wirtschaftsteilnehmer ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Nach Ablauf der Teilnahmefrist werden anschließend in einer zweiten Stufe die Vergabeunterlagen an die geeigneten Bewerber versandt, die bis voraussichtlich Ende Mai fristgerecht ihre Angebote bei der Kreisverwaltung einreichen können. Ab Juni kann die Verhandlungsphase mit den TK-Unternehmen in Angriff genommen werden, damit im August die Zuschlagserteilung erfolgen kann. „Wenn alles gut läuft, können wir im Spätherbst mit den Bauarbeiten beginnen und in einem Jahr können dann die bislang unterversorgten Bereiche in unserem Kreis auch mit schnellem Internet surfen", so Leßmeister.
Dass nun das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die zusätzliche Möglichkeit eröffnet hat, unterversorgte Schulen mit einer Glasfaseranbindung (Fibre to the building - FTTB) zu erschließen, sei ein hervorragende Chance, zeitgleich auch die Bildungseinrichtungen im Kreis mit Breitbandtechnologie aufzurüsten, betont Landrat Leßmeister. Dabei könne eine Schule bzw. Bildungseinrichtung auch dann als unterversorgt angesehen werden, wenn nicht für jede Klasse sowie die Verwaltung eine Bandbreite von jeweils 30 Mbit/s erreicht wird. Demnach sind 41 von 49 Schulen im Landkreis förderfähig und wurden entsprechend in die Ausschreibungsunterlagen mit aufgenommen.
Die Förderhöhe beträgt analog seitens des Bundes 50 Prozent. Auch das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Anbindung von Schulen finanziell und gewährt einen Zuschuss von 40 Prozent, so dass insgesamt eine Förderung in Höhe von 90 Prozent beantragt werden kann. Die restlichen 10% werden jeweils von den Schulträgern aufgebracht.
„Mit diesem Ausbau stärken wir weiter unsere Wohn- und Arbeitsplatzqualität in unserem Landkreis", so Landrat Leßmeister.

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