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Donnerstag, 19.03.2020
Kategorie: Pressemitteilung

Corona-Testzentrum Schwedelbach seit gestern in Betrieb

In einem großen Kraftakt war es gelungen, das Corona-Testzentrum in Schwedelbach innerhalb von vier Tagen aufzubauen, wofür Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt verantwortlich zeichnet, deren Geschäftsbereich sowohl das Ordnungsamt als auch den Brand-und Katastrophenschutz und den Rettungsdienst umfasst. Zeitgleich mit dem Corona-Testzentrum im Kaiserslauterer Stadtteil Erfenbach nahm am 18. März das Zentrum in Schwedelbach seinen Betrieb auf. Am ersten Tag wurden 36 Personen getestet.

Tobias Metzger (Fachbereich Brand-und Katastrophenschutz, Rettungsdienst) koordinierte den Aufbau und hat das Konzept dafür erarbeitet. Die Umsetzung erfolgte mit ehrenamtlichen Kräften des Katastrophenschutzes, Kräfte der Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuung, der Schnell-Einsatz-Gruppe Sanität, und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren von Weilerbach und Ramstein-Miesenbach haben sich um den Aufbau gekümmert, während die kreiseigene EDV und der Fernmeldedienst des Katastrophenschutzes die EDV eingerichtet und die EDV-Verknüpfung zwischen dem Zentrum in Schwedelbach und dem Zentrum in Erfenbach hergestellt haben.

Sanitätskräfte etlicher Organisationen sind im Einsatz, ebenso niedergelassene Ärzte und Ärzte im Ruhestand. Täglich sind zwei Rettungssanitäter, ein Arzt, zwei Vollzugskräfte, ein Koordinator und eine Verwaltungskraft vor Ort.

Die Tests werden im Kooperations-Labor MZV Dr. Klein, Dr. Schmitt und Partner, Kaiserslautern, durchgeführt. Das Labor kann 300 Tests pro Tag abwickeln, die Proben werden stündlich abgeholt.

Voraussetzungen und Ablauf des Testverfahrens:
Wenn sich Patienten mit Corona-typischen Symptomen telefonisch in den Arztpraxen melden und der Arzt die Indikation für eine Laboruntersuchung zur Abklärung auf eine Corona-Infektion stellt, kann die betreffende Person die Corona-Testzentren in Anspruch nehmen, wobei dem Patienten die Wahl des entsprechenden Testzentrums überlassen bleibt – er kann sowohl Schwedelbach als auch Erfenbach wählen!

Dort muss der Patient zur Identifikation seinen Personalausweis oder Reisepass vorlegen, während die Laborüberweisung des Arztes bereits im gemeinsamen System hinterlegt ist und über die Probenahme und die Personendaten automatisch verknüpft wird, da beide Testzentren im gleichen System miteinander vernetzt sind.

Sollte keine Überweisung für die Laborleistung vorliegen, wird der Patient abgewiesen.
Die Testung erfolgt im „Drive-in“-Verfahren, das heißt, die zu testende Person bleibt im Auto sitzen. Eine Person des Rettungsdienstes und ein Arzt nehmen in Schutzkleidung die Abstriche durch das geöffnete Autofenster. Probe und Laborüberweisung werden dann für die Weitergabe an das Labor zusammen eingetütet.

Das Testergebnis wird der jeweiligen Arztpraxis vom Labor entsprechend mitgeteilt. Positive Befunde werden – wie gehabt – an das Gesundheitsamt gemeldet, das sich dann direkt mit der Person in Verbindung setzt. Ergebnisse können bei der Arztpraxis erfragt werden.

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