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Donnerstag, 29.10.2020
Kategorie: Pressemitteilung

Erster Spatenstich für kreisweiten Breitbandausbau in Spesbach

Beim Spatenstich vor der Grundschule Spesbach (v.l.): Reinhard Schneider, Geschäftsführer Stadtwerke Ramstein-Miesenbach, Landtagsabgeordneter Daniel Schäffner, Manfred Hartmüller vom Bauunternehmen Karl Müller, Albert Schädler vom Breitband-Kompetenzzentrum RLP, Teresa Klug, atene KOM GmbH, Bürgermeister Ralf Hechler, Landrat Ralf Leßmeister und Landtagsabgeordneter und Beigeordneter Marcus Klein (Foto: Stefan Layes).

Nach mehrjähriger Vorbereitung, europaweiten Ausschreibungen, zahlreichen Förderaufrufen und einem Technologie-Upgrade, erfolgte am 28. Oktober der erste symbolische Spatenstich für den flächendeckenden Breitbandausbau mit Glasfaser. „Heute startet der Ausbau des Breitbandclusters im Landkreis Kaiserslautern hier an der Grundschule in Spesbach“, freute sich Landrat Leßmeister und lobte Bürgermeister Ralf Hechler als Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach, sowie Geschäftsführer Reinhard Schneider für die Handlungsschnelligkeit, die es ermöglicht hat, als erste mit der Verlegung von Glasfasern im Rahmen des Breitbandclusters zu starten.

Die zwei weiteren Telekommunikationsunternehmen, die den Zuschlag für die jeweiligen Lose erhalten haben, würden derzeit noch mit den Bauunternehmen verhandeln. Für den Breitbandausbau im gesamten Landkreis Kaiserslautern würden rund 31,6 Millionen Euro investiert. Um eine zeitgemäße digitale Infrastruktur im Gigabit-Bereich für den gesamten Landkreis zu erhalten, sollen dem jetzigen Ausbau weitere Schritte und Förderprogramme folgen. Die aktuelle Maßnahme wird von Bund und Land zu 90 Prozent gefördert.

Reinhard Schneider erläuterte als Geschäftsführer der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach den weiteren Ausbau. Insgesamt würden bei einer Gesamtzahl von 1.217 Haushalten rund 700 Hausanschlüsse verlegt. Da auf den Erschließungsstraßen noch einige unterversorgte Adressen liegen, werde man am Ende über der Zahl 700 liegen. Das Investitionsvolumen bezifferte Schneider auf 2,74 Millionen Euro bei einer Fördersumme von 2,29 Millionen für sieben Jahre. 45 Kilometer Leerrohre und 134 Kilometer Glasfaserleitungen werden von den Stadtwerken verlegt. Im Rahmen des Projektes werden nach und nach alle Haushalte mit niedriger Bandbreit in der Verbandsgemeinde mit Glasfaser bis zur Haustür (FTTB – „fiber to the building“) versorgt.

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