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Montag, 02.12.2019
Kategorie: Pressemitteilung

Firmenbesuch bei Huissel Werkzeugbau-Umformtechnik in Enkenbach-Alsenborn

Die letzte Betriebsbesichtigung für 2019 führte Landrat Leßmeister in die Firma Huissel Werkzeugbau-Umformtechnik in Enkenbach-Alsenborn, begleitet von Dr. Pongratz, Geschäftsführer der WFK, sowie Bürgermeister Andreas Alter und Ortsbürgermeister Jürgen Wenzel. Geschäftsführer Peter Busalt und Gerald Schug als kaufmännischer Leiter erläuterten den Gästen die Betriebsstruktur und das Angebot der Firma. Peter Busalt und Gerald Schug sind verschwägert und leiten als Geschäftsführer das Familienunternehmen. Den ursprünglichen Betrieb gründete 1906 Jakob Huissel in Mannheim,1962 übernahm der Vater von Peter Busalt das Unternehmen.
Heute ist Peter Busalt Geschäftsführer der Umformtechnik in Enkenbach-Alsenborn, Gerald Schug fungiert als Geschäftsführer im Werk Frankenthal, das sich mit Werkzeugbau beschäftigt, und ist darüber hinaus der kaufmännische Leiter für beide Standorte.
Das Werk Huissel Umformtechnik in Enkenbach-Alsenborn besteht seit 1996 und ist zu 95 Prozent für die Nutzfahrzeug- und Agrar-Industrie tätig, für Hauptkunden wie John Deere Werke (weltweit), Daimler AG (Nutzfahrzeugsparte) Truck, Bus und Unimog, MAN (Truck und Motorenwerke) und SCANIA Trucks.
Die Firma bediene als Schwerpunkt die ganze Welt der Blechtechnik, erläuterte Busalt, mit höchster Präzision werden hier Fahrzeugteile mit Stanz- und Umformtechnik für alle gängigen Stahlblechqualitäten hergestellt und oberflächenveredelt. Der Betrieb hat aktuell 110Mitarbeiter, wird ab 2020 einen Azubi als Kaufmann für Büromanagement ausbilden.
Die schwächelnde Konjunktur in der Autobranche und auf dem Agrarsektor mache dem Unternehmen zu schaffen, erläuterte Peter Busalt: „Aber wir wollen gut aufgestellt sein, wenn die Konjunktur einmal wieder besser läuft“, so sei man entschlossen, auch weiter in den Betrieb zu investieren, was sich an der neuesten Anschaffung zeigt, einer 800-Tonnen-Servopresse für rund drei Millionen Euro, eine Investition, die für Banken zu risikoreich war und deshalb mit Eigenmitteln geleistet werden musste.
„Ich bin immer wieder überrascht, welch enorme Kapazitäten an Hallen und Maschinenparks sich hinter so manchen Fassaden unserer Firmen im Landkreis verbergen. Deshalb bin ich bei meinen Besuchen immer wieder gespannt, die Betriebe und Firmen im Landkreis kennenzulernen. Ich versichere Ihnen die volle Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten der kommunalen Verwaltung, vor allem aber seitens unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Scheuen Sie sich nicht, bei Fragen, Problemen oder Erweiterungswünschen auf uns zuzukommen. Ich wünsche Ihnen maximalen Erfolg, wieder vollere Auftragsbücher und dass sich Ihre Investitionen in die Zukunft auszahlen“, wünschte Landrat Leßmeister beim Abschied.

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