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Mittwoch, 30.05.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Firmenbesuch bei MKT in Weilerbach

„Es ist erstaunlich, wie viele Gebäude zu Ihrer Firma gehören, was man gar nicht vermutet, wenn man am Industriegebiet vorbeifährt“, bemerkte Landrat Ralf Leßmeister gleich zu Beginn seines Firmenbesuchs bei MKT in Weilerbach. Das mittlerweile weltweit tätige Unternehmen, das hochwertige Dübelsysteme produziert, ist seit seiner Gründung Ende 1990 im Gewerbegebiet Weilerbach ansässig und seither kontinuierlich gewachsen. Inzwischen beschäftigt MKT-Deutschland etwa 200 Mitarbeiter. Die beiden Geschäftsführer Stefan Weustenhagen und Hubert Kaiser führten Landrat Leßmeister in Begleitung von Dr. Pongratz, Geschäftsführer der WFK, Baudirektor Kusche, Bürgermeisterin Pfeifer, Bauamtsleiter Jonas und Ortsbürgermeister Bonhagen durch die modernen Fertigungsanlagen.

MKT Metall-Kunststoff-Technik stellt ein großes Sortiment an speziellen Stahldübeln her, die überall dort verwendet werden, wo Beton verbaut wird. „Vorwiegend kommen unsere Produkte bei Großbauten wie Stadien, Tunnels oder Fassaden zum Einsatz“, erläuterte Geschäftsführer Stefan Weustenhagen. „Wir fertigen ein vielfältiges Angebot an Standardbefestigungen, bieten aber auch individuelle Speziallösungen in Groß- und Klein-Serien. Die verschiedenen Dübelrohlinge werden aus Stahl gedreht oder in hochmodernen Anlagen im Kaltstauchverfahren hergestellt und dann zur Verzinkung außer Haus gegeben. Die verzinkten Elemente werden nach der Rücklieferung bei MKT fertig konfektioniert und kommen in den weltweiten Versand. Die Produktion läuft in drei Schichten Tag und Nacht. In 24 Stunden werden durchschnittlich 30 Tonnen Stahl verarbeitet“, erläuterten die Geschäftsführer. Im firmeneigenen Prüf- und Entwicklungslabor werden die unterschiedlichen Dübel in eigens entwickelten Prüfständen zum Beispiel simulierten Kräften ausgesetzt, die bei Erdbeben entstehen. Natürlich sei ein Dübel immer nur so gut wie der Untergrund, in dem er sitzt. Manche Bau- oder Sanierungsvorhaben erforderten auch spezielle Dübel. Die Ingenieure des Unternehmens können gezielt für diese Anfragen Dübel entwickeln. Darüber hinaus pflegen die Ingenieure des Unternehmens eine enge Zusammenarbeit mit der TU Kaiserslautern. An der TU werden die Dübel offiziellen Prüfungen unterzogen, die Voraussetzung sind, um eine der begehrten „Europäisch Technische Bewertungen“ beim DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) beantragen zu können.

„Ich bin wirklich sehr beeindruckt von Ihrem Unternehmen“, sagte Landrat Leßmeister, „hier werden Produkte gefertigt, die nicht jeder herstellen kann.“ Landrat Leßmeister und die Vertreter aus Weilerbach versprachen, sich dafür einzusetzen, dass die anstehenden Pläne für notwendige Erweiterungsbauten möglichst schnell umgesetzt werden können.

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