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Montag, 02.07.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Gelebte Nachhaltigkeit

Frankenstein wird "Aktion-Grün" -Kommune

Landrat Ralf Leßmeister, Ortsbürgermeister Eckhard Vogel und Umweltstaatssekretär Thomas Griese

Frankenstein ist nun die dritte rheinland-pfälzische Gemeinde, die vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten als „Aktion Grün“-Kommune ausgezeichnet wurde. „Mit Ihrem Engagement setzen Sie in vorbildlicher Weise auf den Erhalt der Biologischen Vielfalt als eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Vertrauen Sie weiter auf ihre Stärken, nutzen Sie das Besondere Ihrer Gemeinde und der Region und bauen Sie weiter auf die enge Verbindung von Mensch und Natur“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese, als er am 2.Juli die Auszeichnung an Bürgermeister Eckhard Vogel übereichte. Die Gemeinden Herxheim bei Landau und Weiler bei Bingen erhielten bereits die mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbundene Auszeichnung.
Als gelebte Beispiele in Frankenstein nannte der Staatssekretär unter anderem die naturschutzorientierten Beweidungsprojekte am „Burgberg“, im „Diemersteiner Tal“ oder die aus Mitteln der Aktion Grün geförderte „Waldweide“, die die Gemeinde zu einem landesweiten Vorreiter machten. Ein Beleg für das herausragende Engagement sei auch die einhellige Unterstützung der Gemeinde zugunsten der größten Kernzonenerweiterung im Biosphärenreservat mit einem Umfang von 365 Hektar. Vorbildlich bezeichnete Griese außerdem die Ausweisung eines Naturerlebnis-Trekkingplatzes als beispielhafte Besucherlenkungsmaßnahme, die Einrichtung einer Dirt Bike Anlage als naturnaher Erlebnisraum für Jugendliche, die nachhaltige Entwicklung des malerischen Leinbachtals durch einen Lehrpfad oder auch den Umstieg auf eine insektenfreundliche und zugleich energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtung. „All dies sind nur beispielhafte Aktivitäten, mit denen Sie sich als kleine Gemeinde im Biosphärenreservat einen Namen gemacht haben“, lobte Umweltstaatssekretär Thomas Griese.
Ortsbürgermeister Eckhard Vogel nahm die Ehrung mit großer Freude entgegen, konnte aber nicht umhin, neben seinen Dankesworten auch an den herben Rückschlag zu erinnern, den die Gemeinde Frankenstein durch die Schließung ihrer Grundschule erfahren musste. Damit sei das Konzept „Biosphären-Schule“, das der Frankensteiner Grundschule ein individuelles und attraktives Profil gegeben hätte, leider nicht mehr realisierbar.
Seitens des Landkreises seien die ökologischen Projekte der Ortsgemeinde Frankenstein darüber hinaus noch ein Vorreitermodell für hervorragende interkommunale Zusammenarbeit, betonte Landrat Ralf Leßmeister in seinen Grußworten. So überbrachte er neben seinen Glückwünschen auch die Grüße des Amtskollegen aus dem angrenzenden Nachbarkreis Bad-Dürkheim. Das Bewusstsein für Ökologie und Naturschutz werde in Frankenstein als ein gemeinsames Anliegen und gesellschaftliches Bündnis gelebt und die Umsetzung der Projekte gehe über territoriale Kreisgrenzen hinweg.

 

 

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