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Dienstag, 23.10.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Intensivtransporthubschrauber der JUH in der Region angesiedelt

Die Johanniter Luftrettung (JUH) aus Gießen stationiert aufgrund vertraglicher Regelung mit der Westpfalz Klinikum GmbH für innerklinische Verlegungstransporte (Sekundärtransporte) zunächst in Sembach einen Intensivtransporthubschrauber (ITH). Dies teilten die JUH am 18.10 2018 der Kreisverwaltung Kaiserslautern als zuständige Behörde für den Rettungsdienst im Leitstellenbereich Kaiserslautern mit. Landrat Ralf Leßmeister freut sich, hiermit eine deutliche Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung in unserer Region erzielen zu können. Die Rettungsdienstbehörde unterstütze aus sachlicher Sicht unter Würdigung der rechtlichen Grundlagen das Projekt der Johanniter Luftrettung vollumfänglich. Dieser ITH wird mit Sicherheit nicht nur Qualität und Schnelligkeit von innerklinischen Verlegungstransporten des Westpfalz-Klinikums optimieren, sondern auch in der akuten Patientenversorgung unterstützen können, was letztlich den Patientinnen und Patienten zugutekommt, betont Landrat Leßmeister. Neben seiner standartmäßigen Ausrüstung kann der ITH optional mit dem Intensivtransportinkubator des Westpfalz-Klinikums zur Versorgung und zum Transport von Neugeborenen sowie mit einer speziellen Schwerlastschleifkorbtrage ausgerüstet werden.

Dieser ITH ist außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes organisiert und hat auf Grundlage dieses privatrechtlichen Vertrags am 22.10.2018 seinen Dienst aufgenommen.

Neben den innerklinischen Aufgaben kann der ITH nachrangig auch für den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst bei der Johanniter Alarmzentrale in Mainz angefordert werden und wird bei Verfügbarkeit der Integrierten Leitstelle Kaiserslautern unterstellt.
Aufgrund der Tatsache, dass der ITH basierend auf der privatrechtlichen Vereinbarung über die JUH Alarmzentrale disponiert wird, ergibt sich zwar ein höherer Zeitaufwand zur Anforderung bei sog. Primäreinsätzen, der jedoch durch die Disponenten der Integrierten Leitstelle Kaiserslautern berücksichtigt wird.
Diese Regelung zum Einsatz des ITH erfolgt analog zur Regelung des ITH am Nürburgring und wurde mit dem für die Luftrettung zuständigen Ministerium des Inneren und für Sport abgestimmt.
Ein Einvernehmen mit den Kostenträgern im Rettungsdienst steht noch aus. Hier wünschen wir, die Landräte Ralf Leßmeister, Otto Rubly und Rainer Guth, uns natürlich eine für alle tragfähige, gemeinschaftliche Lösung im Sinne der Bevölkerung unserer Region.

 

 

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