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Mittwoch, 29.09.2021
Kategorie: Pressemitteilung

Jedes Haus mit Glasfaseranschluss

In Fokenberg-Limbach startet Breitbandausbau

v.l.n.r.: Christian Studt, Geschäftsführer PfalzConnect, Bürgermeisterin Anja Pfeifer, Landrat Ralf Leßmeister, Ortsbürgermeister Dirk Wager, Ortsvorsteher Erhard Helfenstein¸ Beigeordneter Ernst Müller, Ralf Schwarm, Ortsbürgermeister Rodenbach

Mit dem Spatenstich in Fockenberg-Limbach startet offiziell der Glasfaserausbau in der Verbandsgemeinde Weilerbach. Die Ehre des ersten Spatenstichs hat sich die kleinste Ortgemeinde auch verdient, denn hier erfolgen allein 100 der insgesamt 220 Hausanschlüsse in der Verbandsgemeinde. In dem Ort mit rund 250 Einwohnern leben allein 65 amerikanische Staatsangehörige, die sich natürlich besonders auf eine schnelle Internetverbindung für den Kontakt nach Übersee freuen. „ Hier bekommt jedes Haus seinen Glasfaseranschluss“, betonte Ortsvorsteher Erhard Helfenstein.
„Von hieraus wird der weitere Ausbau Richtung Reichenbach-Steegen und Pörrbach für 120 weitere Haushalte erfolgen“, erläuterte Christian Studt als Geschäftsführer von PfalzConnect. Die Konzentration des Glasfaserausbaus auf insgesamt drei Orte in der Verbandsgemeinde Weilerbach erkläre auch den Ratsbeschluss, dass diese Gemeinden selbst die zwei Drittel der Restkosten der zu von Bund und Land zu 90 Prozent geförderten Maßnahme tragen. Das verbleibende restliche Drittel trägt, wie bei den Maßnahmen in den allen anderen Verbandsgemeinden, der Kreis.

Für den Breitbandausbau im gesamten Landkreis Kaiserslautern werden rund 31,6 Millionen Euro investiert. Um eine zeitgemäße digitale Infrastruktur im Gigabit-Bereich für den gesamten Landkreis zu erhalten, sollen dem jetzigen Ausbau weitere Schritte und Förderprogramme folgen. „In Kürze werden wir einem Brief mit einen neuen Aufruf an alle Verbandsgemeinden schicken, um den Ausbau der sogenannten grauen Bereiche in Angriff nehmen zu können. Auch hier sind wieder Fördergelder bereitgestellt und der Kreis kann, nach der Beauftragung durch seine Kommunen, neue Förderanträge stellen und die Ausschreibungen koordinieren“, erläuterte Landrat Leßmeister. Mit dem Anschreiben werde auch gleich die entsprechende Vorlage mitgeliefert, damit die Abstimmung in den Räten zügig erfolgen kann.

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