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Donnerstag, 28.06.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Präzision in einem Guss:

Firmenbesuch bei Bürstlein Gusstechnik in Landstuhl

Sein fünfter Firmenbesuch führte Landrat Ralf Leßmeister nach Landstuhl zur Bürstlein Gusstechnik GmbH. In Begleitung von Dr. Pongratz, Geschäftsführer der WFK, von Verbandsbürgermeister Dr. Peter Degenhardt und Stadtbürgermeister Ralf Hersina als Vertreter der Kommune nutzte Landrat Leßmeister den Besuch, um mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Roland Fuhrmann ins Gespräch zu kommen. Es sei wichtig, einander kennenzulernen, betonte der Landrat, denn sowohl die kommunalen Vertreter und besonders die Wirtschaftsförderungsgesellschaft seien gerne bereit, die ansässigen Firmen gegebenenfalls zu unterstützen.
Geschäftsführer Roland Fuhrmann erläuterte den Gästen die Wurzeln und die Firmenphilosophie des modernen Gießereiwerks. Die Feingießerei Bürstlein wurde 1972 gegründet und verschmolz 1999 mit der im Jahr 1949 gegründeten Feingießerei Pfaff zur Bürstlein Guss.

Mit dem gebündelten Know-how zweier renommierter Feingießereien bezog das neue Werk den heutigen Standort in Landstuhl. 2004 entstand daraus die Bürstlein Gusstechnik GmbH, die das Werk in Landstuhl erweiterte und umfangreich modernisierte. Heute arbeiten im Landstuhler Werk rund 100 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung, die Gießerei hat auch eine Niederlassung in China.
86 Prozent der Produktion fallen auf Aufträge der Automobilindustrie, wobei es nicht selten um die Entwicklung von Prototypen gehe, erläuterte Geschäftsführer Roland Fuhrmann.
Beim Gang durch die Werkshallen erklärte Fuhrmann den Gästen die einzelnen Schritte des modernen Wachsausschmelzverfahrens, das auch eine rentable Produktion bei geringen Stückzahlen erlaubt. Ausgehend von einem Modell aus Wachs wird eine feuerfeste Keramikform gebrannt, die im weiteren Prozess mit flüssigem Metall ausgegossen wird. Nachdem die Keramikhülle abgeschlagen ist, erfolgen viele weitere Arbeitsschritte bis die Einzelteile fertig gestellt sind.
Landrat Leßmeister zeigte sich beeindruckt von dem Produktionsverfahren, das neben moderner Technologie nach wie vor auch große Segmente von Handarbeit erfordert.

 

 

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