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Dienstag, 07.07.2020
Kategorie: Pressemitteilung

Regionalinitiative „Alte Welt im Aufbruch“

Gemeinsamer Workshop der Arbeitsgruppen

Regionalinitiative „Alte Welt im Aufbruch“
Gemeinsamer Workshop der Arbeitsgruppen

Im Herbst 2018 startete die Regionalinitiative „Alte Welt im Aufbruch“. Mit vereinten Kräften wollen die benachbarten Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Donnersbergkreis und Bad Kreuznach gemeinsam mit der Evangelischen Kirche die Region „Alte Welt“ stärken und neue und ambitionierte Perspektiven eröffnen. Im Rahmen eines LEADER-Projektes konnte das Institut für Regionalmanagement mit der Leitbildentwicklung Alte Welt beauftragt werden, während sich Arbeitsgruppen inhaltlich und fachlich unterschiedlichsten Themen widmen, die in den Leitbildprozess miteinfließen.
Am 2. Juli fand in Otterberg ein gemeinsamer Workshop aller Arbeitskreise statt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der erste Entwurf der Leitbildentwicklung vorgestellt. Jeder Landkreis hat einen Koordinator beauftragt, der die jeweiligen Ergebnisse zusammenträgt. Die Arbeitsgruppen zu den fachspezifischen Themen werden von jeweiligen Mitarbeitern aus den Kreisverwaltungen, bzw. der Kirche, federführend geleitet.
So steht etwa die Arbeitsgruppe „Bauliche Innenentwicklung“ im Dialog mit den Ortsbürgermeistern und hat bereits ein mit LEADER-Mitteln gefördertes Regionalforum „Innenentwicklung - geht uns alle an“ durchgeführt und ein Kompendium zur baulichen Innenentwicklung erstellt. Die AG „Fördermittel“ kümmert sich um den Durchblick im Förderdschungel und um die Breitbandversorgung. Hier sollen professionelle Strukturlotsen (1 Strukturlotse je Landkreis)unterstützend zum Einsatz kommen. Die AG „Gesundheit“ hat sich mit einer Bestandsaufnahme der hausärztlichen Versorgung beschäftigt und konnte mit dem Konzept „5G-Technologie bei dezentraler Gesundheitsversorgung der Alten Welt“ beim Innovationswettbewerb des Bundes punkten. Die AG „Handwerkerland“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Handwerk in den Fokus zu rücken und die Chancen und Potentiale für die Entwicklung neuer Dienstleistungen zu erschließen. Immobilien zu verhältnismäßig günstigen Konditionen sollen gerade junge Fachkräfte binden. Hier sollen auch Bundesprogramme zum Einsatz kommen. Bei den Themen „Kinder-und Jugendarbeit, Demografie, soziale Entwicklung, Seniorenarbeit“ hat die evangelische Kirche die Federführung. Hier konnte bereits eine geförderte Vollzeitstelle eingerichtet werden, die sich mit dem Thema Dorf – Leben beschäftigt, das Projekt Dorfspielwagen ist umgesetzt und die Bewerbung um das Förderprogramm „Demokratie leben“ war erfolgreich. Die AG“ Kultur“ beschäftigt sich mit einer Bestandsanalyse kultureller Potentiale und möchte Synergien schaffen, um kulturelle Angebote breiter zu vermarkten. Auch die AG „Tourismus“ möchte Potentiale zusammenführen, um die Alte Welt touristisch attraktiver zu machen. Um die Mobilität im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs und der E-Mobilität kümmert sich eine AG, um ergänzende Angebote zu entwickeln. Die AG „Versorgung“ hat sich die Themen Bestandsicherung und Wertschätzung der Anbieter vor Ort zur Aufgabe gemacht.
Aufgabe wird es nun sein, die Arbeitsgruppen für ein größeres Spektrum zu öffnen, untereinander Synergien zu schaffen und Formate für die Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Vor allem aber war man sich einig, dass die Ortsgemeinden der Alten Welt stärker in den Entwicklungsprozess eingebunden werden sollen.
Die Ergebnisse und Ansätze sind auch Bestandteil der Leitbildentwicklung, die neuen Aspekte und Ergebnisse des gemeinsamen Workshops werden nun in den zweiten Entwurf des Leitbildes einfließen.

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