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Dienstag, 10.04.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Starthilfe für Bürgerbus Otterbach-Otterberg

v.li.: Heinz Rahm, Norbert Bischoff, Volker Reschke, Sven Philipp (KV), Landrat Ralf Leßmeister, Roland Gerlach, Philipp Cherdron, Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmitt, VG-Bürgermeister Harald Westrich. Zum Bürgerbusteam gehören des weiteren Karl Westrich, Hans Meier (nicht abgebildet).

Als eine „schöne und richtig gute Sache“ hat Landrat Ralf Leßmeister die Bürgerbus-Initiative in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg gelobt und nun zusammen mit der Ersten Kreisbeigeordneten Gudrun Heß-Schmidt die Kreiszuwendung in Höhe von 5000 Euro überbracht. Laut Kreistagsbeschluss werden ehrenamtliche Bürgerbusinitiativen mit dieser finanziellen Starthilfe unterstützt. Er hoffe, dass es mit dieser Zuwendung dauerhaft gelinge, die „nötigen Reserven zu schaffen, um das Projekt auch zukünftig zu finanzieren“, sagte Leßmeister. Das Bürgerbus-Prinzip auf Verbands- oder Ortsgemeinde-Ebene erfreue sich großer Beliebtheit, um die „Erfordernisse der Mobilität praxisnah und lösungsorientiert zu organisieren“, so der Landrat. Seines Wissens sei bereits der nächste, der dann zehnte Bürgerbus im Kreis in Planung.

Der Bürgerbus Otterbach-Otterberg ist seit zirka eineinhalb Jahren aktiv und fährt zweimal pro Woche im Gebiet der ehemaligen Verbandsgemeinde Otterberg und ein Mal pro Woche im Gebiet der ehemaligen Verbandsgemeinde Otterbach. Derzeit gebe es knapp einhundert Fahrgäste, sagte Philipp Cherdron vom Otterbach-Otterberger Orga-Team Bürgerbus, in dem insgesamt derzeit 37 Bürger ehrenamtlich aktiv seien.

Der Bürgerbus sei nicht nur Transportmittel „sondern auch Kommunikationsort, eine Form der gelebten Mitmenschlichkeit und manchmal auch Kummerkasten“, sagte Gudrun Heß-Schmidt und dankte allen Ehrenamtlichen, die „diesen Dienst von Bürgern für Bürger organisieren und durchführen“. Sie erinnerte an die Anfänge der Bürgerbus-Idee vor über zehn Jahren als man „dicke Bretter“ habe bohren müssen, damit ehrenamtlicher Einsatz im Fahrbetrieb von Landesseite überhaupt habe erlaubt werden können. Umso mehr freue sie sich, dass mittlerweile die Bürgerbusdichte unseres Kreises im Landesvergleich mit Abstand am höchsten ist. Dabei achte man „sehr strikt“ darauf, dass der Bürgerbus keine Fahrtenkonkurrenz zum öffentlichen Personennahverkehr oder privatwirtschaftlich Taxi-Angeboten betreibe.

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