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Dienstag, 26.06.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Theo Schohl mit dem Verdienstkreuz am Bande für sein kulturelles Schaffen ausgezeichnet

v.l. Landrat Ralf Leßmeister, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Theobald Schohl mit Ehefrau Sylvia, im Hintergrund: Ralf Hersina, Stadtbürgermeister der Sickingenstadt Landstuhl und Verbandsbürgermeister Dr. Peter Degenhardt

Theo Schohl aus Landstuhl wurde mit der höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl für sein kulturelles Schaffen ausgezeichnet. Er gehört zu den vier verdienten Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz, denen Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 26. Juni im Rahmen einer Feierstunde in Mainz das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichte. „Es ist mir eine besondere Ehre und eine große Freude, Ihnen auch im Namen des Bundespräsidenten von Herzen für Ihr großes, langjähriges Engagement zu danken. Sie halten die Gemeinschaft zusammen", lobte die Ministerpräsidentin die Geehrten. „Rheinland-Pfalz ist Ehrenamtsland. Das erfüllt mich mit großem Stolz", so die Ministerpräsidentin weiter. Es zeige, wie wichtig es den Menschen in diesem Land sei, dass das Zusammenleben funktioniere. „Das Verdienstkreuz ist ein Zeichen des Dankes. Gerade in Rheinland-Pfalz pflegen wir eine fest verankerte Kultur der Anerkennung, denn das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, wie es die heute Ausgezeichneten zeigen, ist außergewöhnlich und muss honoriert werden", so die Ministerpräsidentin.
In ihrer Laudatio hob sie hervor, dass sich Theo Schohl seit mehr als sechs Jahrzehnen auf vielfältige Weise im Bereich der Kultur engagiere. Im Fokus seiner Aktivitäten stehe stets seine Heimatstadt Landstuhl, für die er sich seit Ende des Zweiten Weltkrieges sowohl beruflich als Angestellter der Stadt und später der Verbandsgemeinde Landstuhl als auch ehrenamtlich engagiert. Er war langjähriges Vorstandsmitglied bei den Heimatfreunden Landstuhl und unterstützte weitere Vereine, die ihre Arbeit dem Erhalt von Brauchtum und regionaler Kultur widmen. Seit über 50 Jahren engagiert er sich für das Landstuhler Freilichttheater. Einige der dort aufgeführten Stücke stammen sogar aus seiner Feder. Neben den Theaterstücken verfasste und inszenierte er Mundartprosa und rief einen Mundartpreis ins Leben, der jährlich an Personen vergeben wird, die sich um die regionale Mundart der Pfalz als Teil des kulturellen Erbes verdient gemacht haben. Viele Jahre organisierte er als Regisseur und Leiter die Burgspiele auf der Burg Nanstein. Er war auch Mitinitiator dafür, dass die Stadt Landstuhl den Zusatz „Sickingenstadt" führen darf. Weiterhin unterstützte er die Restaurierung des Sickingendenkmals auf der Burg Nanstein. Zudem war Theo Schohl Gründer und ehrenamtlicher Leiter des Sickingenmuseums in Landstuhl, dessen Ausstellungen von ihm konzipiert und zusammengetragen werden. Theo Schohl sei jedoch auch überregional als Fachmann gefragt, etwa als Berater der großen Sickingen-Ausstellung 2015 im Landesmuseum Mainz, würdigte die Ministerpräsidentin das kulturelle Schaffen von Theo Schohl.

 

 

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