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Dienstag, 19.06.2018
Kategorie: Pressemitteilung

Verkleidung der Kreishaus-Fassade beginnt

Die erste Platte der neuen Fassade haben symbolisch Landrat Ralf Leßmeister und Karl-Ludwig Kusche, Abteilungsleiter Bauen und Umwelt, am Kreishaus angebracht. Danach übernahmen wieder die Arbeiter eines regionalen Steinmetzbetriebes die Arbeiten und passen akkurat und millimetergenau die bis zu einem Zentner schweren Steinplatten an die Hauswand an. Eine Besonderheit ist die individuelle Fertigung der einzelnen Platten. So wurde die alte Fassade zuvor gescannt und jede neu zu verlegende Platte extra am Steinbruch vermessen, geschnitten und nummeriert bevor sie in der richtig zu verbauenden Reihenfolge in Kaiserslautern angeliefert wird. Bis voraussichtlich Anfang September dieses Jahres soll die Hofseite des Kreishauses in der Lauterstraße fertig sein.

Die aus Kelheimer Auerkalk bestehenden Steinplatten stammen aus derselben Region bei Regensburg wie die vor Jahrzehnten verbaute Fassadenverkleidung. Der damals benutzte Steinbruch war zwar bereits geschlossen, aber in unmittelbarer Nähe sei man fündig geworden, berichtet Karl-Ludwig Kusche. Rein äußerlich werde das Gebäude nach Abschluss der Arbeiten „aussehen wie gehabt“, so Kusche. Damit würden auch die Vorgaben des Denkmalschutzes erfüllt. Auf der Oberfläche der grau-braunen Platten sind Gesteinseinschlüsse wie Korallen und Schwämme erkennbar, die der Fassade „fast wie im Original“ ihre typische Anmutung geben.

Mit der neuen Fassade gehe auch eine neu konzipierte Wärme- und Klimatechnik einher, erläutern Reinhard Hens, bauleitender Architekt, Tassya Rauch, projektleitende Architektin der Kreisverwaltung, Melanie Gentek, Abt. kreiseigener Hochbau und Alexander Martin, der die technische Gebäudeausstattung betreut. Mit einer sogenannten hinterlüftenden Fassade mit Kanälen für Frisch- und Abluft werde einerseits für ein ausgewogenes Klima in den Kreishausbüros gesorgt und zum anderen eine 97-prozentige Wärmerückgewinnung realisiert. Die Sanierung und der Neubau der etwa 2.200 Quadratmeter Fassade werden laut Plan etwa 1,3 Millionen Euro kosten.

 

 

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