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Mittwoch, 26.10.2016
Kategorie: Pressemitteilung

Walter Rung mit Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

Landrat Paul Junker, Walter Rung, Innnenminister Lewentz und Andreas Alter, Verbandsbürgermeister Enkenbach-Alsenborn

Walter Rung aus Hochspeyer wurde von Innenminister Roger Lewentz mit der Freiherr-von–Stein-Plakette ausgezeichnet. Seit 1985 ist Walter Rung für die CDU Mitglied im Kreistag. 1999 wurde er zum hauptamtlichen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hochspeyer gewählt. Sein politisches Engagement erstreckte von Gemeinde, Kreis- und Bezirksebene bis zur Landesebene. Bei der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette am 25.Oktober in Kirchheimbolanden betonte Minister Lewentz, dass eine lebendige Demokratie politisch engagierte Ehrenamtler brauche.

Insgesamt 40 Persönlichkeiten wurden bei der Feier vom Innenminister für ihre Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Kreisen und kreisfreien Städten des früheren Regierungsbezirks Rheinhessen-Pfalz ausgezeichnet.

Seit 1954 wird die Freiherr-vom-Stein-Plakette – seit 2001 alle drei Jahre – an Bürgerinnen und Bürger als Auszeichnung ihres kommunalpolitischen Engagements verliehen. „Auch heute noch ist Steins Überzeugung aktuell, dass eine positive Entwicklung von Staat und Gesellschaft ohne die aktive und konstruktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht möglich ist. Daher ist es wichtig, dass wir Leistungen von Frauen und Männern würdigen, die sich durch ihren langjährigen Einsatz in einem kommunalpolitischen Ehrenamt hervorgetan haben“, betonte der Innenminister.

„Die Träger der Plakette nehmen auch gleichzeitig die Aufgabe an, Vorbild für junge Menschen zu sein, für die die demokratische Lebensform und die kommunale Selbstverwaltung in der Bundesrepublik Deutschland etwas Selbstverständliches geworden ist“, sagte Lewentz. Kommunale Selbstverwaltung lebe von verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürgern und ihrem Engagement für die eigenen Angelegenheiten einzutreten und Verantwortung zu übernehmen. „Vorbilder müssen durch Vorleben den Anreiz zum Nachleben geben“, so Lewentz. Das verdienstvolle Wirken der Geehrten solle der jungen Generation als Beispiel dienen, dass für örtliche Gemeinschaften die bürgerliche Beteiligung am kommunalen Leben notwendig sei. Denn nur durch Handeln vor Ort könne man etwas erreichen. „Wenn wir diesen Zusammenhang vermitteln können, brauchen wir uns über die künftigen Kommunalpolitiker wenig Sorgen zu machen“, so der Minister.

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