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Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi)

Der Sozialpsychiatrische Dienst stellt sich vor:

Im Leben eines jeden Menschen können sich seelische Kri­sen oder psychische Erkrankungen entwickeln. Sie können sich über Tage und Wochen ankündigen. Manchen Men­schen fällt es jedoch schwer, rechtzeitig Hilfe zu suchen. Oft wissen sie auch nicht an wen sie sich wenden können.

Für diese Menschen (ab dem 18. Lebensjahr) und deren Angehörigen bietet der Sozialpsychiatrische Dienst Rat und Hilfe an. Der Sozialpsychiatrische Dienst bemüht sich, gemeinsam mit den Betroffenen die im Einzelfall beste Lösung zu finden.

Der Sozialpsychiatrische Dienst ist ein Basisdienst:

Der Sozialpsychiatrische Dienst hilft, auch wenn bisher kei­ne Behandlung und keine Hilfen in Anspruch genommen wurden.

Der Sozialpsychiatrische Dienst trägt zur Klärung der Situ­ation bei. Er vermittelt in Behandlung und erleichtert den Zugang zu alltagsbegleitenden Hilfen.

Der Sozialpsychiatrische Dienst übernimmt eine Mittler­funktion zwischen den Bürgern, der Gemeinde, den Betrof­fenen und deren Umfeld. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist im Bedarfsfall ein aufsuchender Dienst.

Gesetzliche Grundlage der Arbeit Sozialpsychiatrischer Dienste:

ist das Landesgesetz für psychisch kranke Per­sonen, (PsychKG) das am 01.01.1996 in Kraft trat.

In § 5 werden die Kernaufgaben Sozialpsychiatrischer Dienste beschrieben und gleichzeitig das Subsidiaritäts­prinzip der Hilfen betont:

„Der Sozialpsychiatrische Dienst hat dafür Sorge zu tra­gen, dass psychisch kranke Personen sowie Personen, bei denen Anzeichen einer psychischen Erkrankung vorliegen, rechtzeitig ärztlich und psychosozial beraten und betreut werden. Zur Erfüllung dieser Aufgabe hat er insbesonde­re darauf hinzuwirken, dass die von den niedergelassenen Ärzten, den Krankenhäusern, den Trägern der Sozial- und Jugendhilfe, den Kirchen und Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts, den Verbänden der freien Wohl­fahrtspflege und allen sonstigen geeigneten öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Organisationen, Einrich­tungen und Stellen angebotene Hilfen vorrangig in An­spruch genommen werden. Soweit und solange eine in Inanspruchnahme der in Satz 2 genannten Hilfsangebote nicht möglich ist, soll der Sozialpsychiatrische Dienst die erforderliche ambulante ärztliche und psychosoziale Be­ratung und Betreuung selbst durchführen.“

Weitere Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes:

  • §8 Beratung und ärztliche Untersuchung
  • §9 Behandlungsauflage
  • §11, 13 und 15 Unterbringung
  • §33 Besondere Mitteilungspflichten

Das sollten Sie wissen:

  • Ansprechpartner sind 6 Sozialarbeiter/Innen bzw. Sozialpädagoginnen und 1 Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.
  • Wir sind in Stadt und Landkreis tätig.
  • Es ist unser Anliegen, Hilfe so schnell und umfassend wie möglich anzubieten.
  • Wir besuchen Sie zu Hause, wenn Sachlage und Situation dies erfordern.
  • Wir behandeln weder medikamentös noch psychotherapeutisch.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Der Sozialpsychiatrische Dienst ist Ansprechpartner für:

  • Akut und chronisch psychisch erkrankte Menschen (mit Krankheitsbildern aus dem schizophrenen Formenkreis, Depressionen, Suizidgefährdete)
  • Menschen mit durch Lebenskrisen ausgelösten psychischen Auffälligkeiten
  • Suchtkranke in schwieriger sozialer Lage und/oder mit langjährigem Krankheitsverlauf
  • Angehörige, Bezugspersonen, Institutionen im sozialen Umfeld der Betroffenen

Die Angebote des Sozialpsychiatrischen Dienstes sind:

  • Beratung und Unterstützung bei der Einleitung ambulanter, teilstationärer und stationärer Behandlung
  • Information über psychiatrische Krankheitsbilder, deren Auswirkungen und Behandlungsmöglich­keiten für Betroffene, Angehörige und Bezugspersonen
  • Unterstützung bei der Sicherung der Lebens­grundlagen wie Erhalt der Wohnung, Klärung der finanziellen Situation
  • Beratung und Begleitung zur Inanspruchnahme von sozialrechtlichen Leistungen und bei Behör­dengängen
  • Information über konkrete Unterstützungsmög­lichkeiten des gemeindepsychiatrischen Hilfe­systems und Hilfestellung bei der Inanspruch­nahme
  • Beratung und Unterstützung beim Umgang mit Notfall- und Krisensituationen
  • Mitwirkung bei der Unterbringung nach dem PsychKG bei vorliegender Eigen- oder Fremd­gefährdung
  • Beratung und Unterstützung beim Aufbau von Selbsthilfeinitiativen von Betroffenen und deren Angehörigen

Außensprechstunden

Sprechstunden des Sozialpsychiatrischen Dienstes
Bruchmühlbach-Miesau
Jeden 3. Di. im Monat
10.30 - 12.00 Uhr
Rathaus Bruchmühlbach, Kleiner Sitzungssaal
Am Rathaus 2, 66892 Bruchmühlbach-Miesau
Tel.: 06372/922-1007
Enkenbach-Alsenborn
Jeden 1. Do. im Monat
10.30 - 12.00 Uhr
Rathaus Enkenbach, Raum 118
Hauptstr. 18, 67677 Enkenbach-Alsenborn
Tel.: 06303/913-173
Landstuhl
Jeden 3. Di. im Monat
14.00 - 15.30 Uhr
Rathaus Landstuhl, Zimmer 120
Kaiserstr. 49, 66849 Landstuhl
Tel.: 06371/83-108
Otterberg
Jeden 1. Do. im Monat
14.00 - 15.30 Uhr
Rathaus Otterberg, Zimmer 211
Hauptstr. 27, 67697 Otterberg
Tel.: 06301/603-201
Ramstein-Miesenbach
Jeden 1. Mi. im Monat
09.00 - 12.00 Uhr
Beratungsstelle "Querbeet"
Mehrgenerationenhaus (MGH)
Landstuhler Str. 8a, 66877 Ramstein
Tel.: 06371/5980838
Kontakt
Name Telefon Fax Raum
Frank, Gabriele 0631 7105-543 0631 7105-494 G311
Hahn, Harald 0631 7105-533 0631 7105-494 G119
Holl, Tobias 0631 7105-539 0631 7105-494 G313
Jaletzky, Markus 0631 7105-540 0631 7105-494 G312a
Merkert, Michael 0631 7105-547 0631 7105-494 G208
Strauch, Knut 0631 7105-542 0631 7105-494 G310
Winter-Albert, Melanie 0631 7105-535 0631 7105-584 G320