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Teilhabeplanung

Teilhabeplanung und Finanzierung von voll- und teilstationären Leistungen für Menschen mit Behinderungen und Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten.

Das Zwölfte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII) sieht vor, dass bei Leistungen, die von Trägern der Einrichtungen erbracht werden, Leistungs-, Vergütungs- und Prüfungsvereinbarungen abgeschlossen werden. In Rahmenverträgen zu diesen Vereinbarungen sollen zwischen dem überörtlichen Träger der Sozialhilfe, den kommunalen Spitzenverbänden und den Vereinigungen der Träger der Einrichtungen auf Landesebene die Rahmenbedingungen festgelegt werden. Das Land Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Trägern von Einrichtungen Vereinbarungen getroffen, die zum einen die Umsetzungsschritte, zum anderen die personenzentrierte regional orientierte Hilfeerbringung festlegt. Grundlage für eine an den Bedarfen der Person orientierte Hilfegewährung ist eine Teilhabeplanung, die gemeinsam mit der Person durchgeführt wird. Bereits im Jahr 2000 haben sich die Beteiligten auf die Entwicklung eines Instrumentariums zur Teilhabeplanung geeinigt. Dieses Instrumentarium, der Individuelle Teilhabeplan (THP), liegt nunmehr vor und wird ab dem Jahr 2003 bei den Personen, die Eingliederungshilfe oder Hilfen in besonderen sozialen Schwierigkeiten benötigen als Grundlage für eine individuelle Teilhabeplanung verwendet.

Sowohl das Instrument als auch das Handbuch, das die Benutzung des Instrumentes erläutert, können Sie hier herunterladen.