Sie befinden sich hier: Verwaltung - Kreis- und Ortsentwicklung

Beiträge zur Kreis- und Ortsentwicklung

Demografiewoche RLP im Bürgerhaus Reichenbach-Steegen

04.11.2015: Weniger sein im Dorf – Öffentlicher Raum, Innen – und Bestandsentwicklung

05.11.2015: Älter werden im Dorf – Soziale Infrastruktur, Wohnen- und Lebensbedürfnisse

Im Rahmen der 2. Demografiewoche des Landes Rheinland-Pfalz richtete die Kreisverwaltung Kaiserslautern, Abt. 5 Bauen und Umwelt in Kooperation mit der Abt. 4 Jugend und Soziales, zwei Informationsveranstaltungen aus.

Die zwei Abendveranstaltungen fanden im Bürgerhaus der Ortsgemeinde Reichenbach-Steegen statt.

Eröffnet wurden die Veranstaltungen durch sogenannte Impulsreferate von Experten und Fachleute zu den o.g. Themen, gefolgt von einer moderierten Gesprächsrunde, örtlicher Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft.

Podiumsdiskussion im Café Unterhammer in Trippstadt/Karlstal

Podium und Diskussion: Landrat Paul Junker, Prof. Dr. Annette Spellerberg (TU Kaiserslautern), Sebastian Stollhof (Die Rheinpfalz), Harald Westrich, Eckhard Vogel

12.10.2014: DorfLEBEN – Das Dorf in Zeiten gesellschaftlichen Wandels

Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen und damit einhergehender Herausforderungen für die ländliche (Bau-) Entwicklung sollte die Veranstaltung dazu beitragen, das Bewusstsein für die verschiedenen Entwicklungsverläufe (Strukturwandel, Wertewandel) und ihre Bedeutung für die Zukunftsaufgaben im Landkreis zu schärfen.
Es ging also zum einen um Sensibilisierung und Bewusstmachung zeitlicher Phänomene im Kontext von Schrumpfung und demografischen Wandels und zum anderen um das Aufspüren von Möglichkeiten, laufende Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten.

Neben sozialen Fragen zum DorfLEBEN wurde insbesondere das Themen- und Handlungsfeld der Ortsinnenentwicklung und Möglichkeiten des Umgangs mit Gebäudeleerständen diskutiert.

Die Veranstaltung fand einem besonderen historischen Ort im Landkreis Kaiserslautern statt, im Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Gienanth`schen Anwesens am Unterhammer im Karlstal bei Trippstadt.
Das Anwesen steht beispielhaft für Funktionswandel und Transformation bestehender baulicher Strukturen, ohne die anschauliche Erfahrbarkeit der Geschichte preiszugeben.

Das Anwesen beherbergt heute Ferienwohnungen und ein Gesundheitszentrum sowie ein gastronomisches Angebot im Café Unterhammer mit vielfältigen ganzjährigen Veranstaltungen. Die bis dato gelungene Erhaltung und Revitalisierung des Anwesens ist in erster Linie ein Verdienst der konzeptionellen herangehensweise der Eigentümer und Betreiber.

Baukultur im Landkreis Kaiserslautern

Baukultur im Landkreis Kaiserslautern

Informationsveranstaltung zum Thema Planen - Bauen - Gestalten:

Innerhalb der Reihe „Beiträge zur Kreis- und Ortsentwicklung“, ORTSDIALOG, fand diese Woche in der Kreisverwaltung eine Informationsveranstaltung zum Thema Planen-Bauen-Gestalten „Baukultur im Landkreis Kaiserslautern“ statt. Mit Vorträgen und anschließenden Gesprächen wurde für die notwendige Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt und deren qualitätvoller Weiterentwicklung geworben.

Eingeladen waren vor allem Verbandsbürgermeister und Ortsbürgermeister sowie Fachvertreter. Diese Veranstaltung sei ein weiterer Baustein zu Förderung der Baukultur im Landkreis Kaiserslautern, sagte Landrat Paul Junker in seiner Begrüßung und freute sich, dass so viele interessierte Gäste gekommen waren. „Es bindet die Menschen an ihre Wohnorte, wenn sie sich dort, wo sie leben, wohlfühlen“, betonte Junker.
Vier Referenten stellten neben den Themen des regionalen und ortstypischen Planens und Bauens auch Beispiele für gelungene städtebauliche bzw. architektonische Lösungen in den Fokus:

Dipl.-Ingenieur Gunther Bayer vom Kaiserslauterer Architekturbüro Bayer + Strobel Architekten stellte das überregional bekannte Projekt des Büros, das der Aussegnungshalle in Ingelheim vor, an dem insbesondere die Aspekte des regionalen Bauens im Kontext von Form und Material sowie der Identitätsstiftenden Kraft der architektonischen Lösung gezeigt werden konnte.

Prof. Dipl.-Ing. Werner Glas vom Fachbereich Bauen und Gestalten der Fachhochschule Kaiserslautern machte unter dem Titel Projekte der Stadtsanierung Otterberg deutlich, in welcher Form private und kommunale Bauaufgaben im Zusammenhang mit der stadtplanerischen Aufgabe der Stadtsanierung überzeugend gelöst werden können. Werner Glas erläuterte insbesondere die Gestaltungsideen und Lösungsvorschläge seines Büros bei der Renovierung des alten Otterberger Rathauses.

Unter dem Titel Buntsandstein – Ein regionaler Baustoff konnte Martin Picard, Geschäftsführer des Natursteinwerks Carl Picard, auf die lange Tradition der Steinbearbeitung verweisen und die Bedeutung des Baustoffs für die westpfälzische Kulturlandschaft anschaulich in das Bewusstsein der Zuhörer rücken.

Den Abschluss der Fachvorträge bildete ein Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt von der Technischen Universität Kaiserslautern, welcher die Baukulturellen Belange in der Ortserneuerung thematisierte.

Gemeinsames Forschungsprojekt der TU Kaiserslautern und des Landkreises Kaiserslautern

Stadt und Dorf selbstgemacht

Ausstellung Stadt und Dorf selbstgemacht! 52 Studierende im Masterkurs „Stadt und Dorf selbstgemacht!” haben sich in den letzten Wochen mit zwölf Ortsgemeinden im Landkreis Kaiserslautern befasst.

Im Ergebnis der Erfassungen, Analysen und Gespräche vor Ort sind interessante planerische Vorschläge entstanden, die in einer Poster-Ausstellung zusammengefasst wurden. Kern der Übung war in jeder Ortschaft eine Projektwerkstatt, die von den Studierenden eigenständig mit den Akteuren vor Ort durchgeführt wurde.

Quelle: http://www.uni-kl.de/stadtumbau

Die Ausstellung war in der Zeit vom 10. bis zum 21. Februar 2014 in der Kreisverwaltung Kaiserslautern zu sehen.