Beim 63. Regionalwettbewerb Westpfalz „Jugend musiziert“ überzeugten Ende Januar zahlreiche junge Talente aus der Region mit ihren herausragenden musikalischen Leistungen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 165 Wertungen vergeben, darunter fünf Gastteilnahmen. Mit 64 Wertungen stellte der Landkreis Kaiserslautern dabei erneut die größte erfolgreiche Teilnehmergruppe dar. Bei der diesjährigen Ehrungsfeier wurden am Freitag, 27. Februar, die ausgezeichneten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis im Deutschordenssaal der Sparkasse Kaiserslautern feierlich empfangen. „Es ist toll zu sehen, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Jugendliche aus dem Landkreis am Wettbewerb teilgenommen haben“, freute sich der Erste Kreisbeigeordnete Jan Schneider bei der Preisverleihung.
Im Rahmen eines Preisträgerkonzerts präsentierten die Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker Ausschnitte aus ihren prämierten Wettbewerbsbeiträgen und begeisterten damit das Publikum im vollbesetzten Deutschordenssaal. Neben den künstlerischen Leistungen kann sich auch die Bilanz für den Landkreis insgesamt mit 26 ersten Preisen – 10 davon mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb –, 22 zweiten Preisen und 13 dritten Preisen sehen lassen. Der Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz findet vom 19.-22. März in der Musikhochschule Mainz statt, der Bundeswettbewerb folgt vom 21.-31. Mai in München und Regensburg.
Für 2026 war der Wettbewerb „Jugend musiziert“ in vielfältigen Kategorien ausgeschrieben: In der Solowertung traten die jungen Musikerinnen und Musiker in den Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) an. Als Ensembles stellten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis in den Kategorien Kammermusik für Streich- und Blasinstrumente oder als gemischte Ensembles, Akkordeon-Kammermusik, in besonderer Besetzung für neue Musik. Neu waren in diesem Jahr die Kategorien Offene Kammermusik sowie Jumu open.
Seit 1964 fördert und vernetzt der jährlich stattfindende Wettbewerb „Jugend musiziert“ Musikschaffende aus ganz Deutschland und bietet wenig bekannten Stilen und Instrumenten eine Bühne. Musikschaffende erhalten zudem die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Genres und Epochen auseinanderzusetzen, sich zu vernetzen und ihr Können einer Fachjury sowie einem breiten Publikum zu präsentieren.
2. März 2026