Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich am Wochenende auf der Sickingenmesse in der Stadthalle Landstuhl über Angebote aus Handel, Handwerk und Dienstleistungen – u. a. mit Schwerpunkt Gesundheit. Am Sonntag, 19. April, machte sich auch Kreisbeigeordneter Peter Schmidt vor Ort ein Bild vom Messeauftritt der Kreisverwaltung Kaiserslautern und zeigte sich erfreut über das rege Interesse: „Als Landkreis wollen wir die Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen. Die große Nachfrage zeigt, dass wir hier wichtige Bereiche abdecken. Das Engagement unserer Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen ist dabei ein wichtiger Baustein, um die passenden Angebote bereitzustellen“.
Die Kreisverwaltung war mit mehreren Ständen in der Stadthalle vertreten: Heike van Lier von der Betreuungsbehörde und Sabrina Dejon vom DRK-Betreuungsverein Kaiserslautern-Land in Landstuhl informierten über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen und sensibilisierten dafür, sich möglichst frühzeitig mit diesen Themen zu befassen. Der Pflegestützpunkt Landstuhl mit Wolfgang Stemler stand für Fragen rund um Pflege und Antragstellungen zur Verfügung und machte Besucher auf die Notfalldose aufmerksam. Nicole Jörg vom Netzwerk Demenz Kaiserslautern Stadt und Landkreis bot mit einem Demenzparcours einen Einblick in die Lebens- und Gefühlswelt von Betroffenen.
Ein Besuchermagnet war auch der Stand der Gemeindeschwester Plus, betreut von Alina Gras, Fachbereichsleiterin Sozialhilfe: Mit Übungen mit Legobausteinen wurden spielerisch Feinmotorik und Denkvermögen angesprochen, während das „Verzeehlbänksche“ zum Verweilen einlud. „Hier können wir niedrigschwellig informieren, erste Kontakte knüpfen, weiterhelfen oder an die passenden Stellen vermitteln“, betont Gras die Bedeutung des Messeauftritts. Ergänzt wurde das Angebot durch die Leitstelle Älterwerden mit Cindy Utzinger sowie den ehrenamtlichen Besuchsdienst mit Gerlinde Blum, die ihre Angebote für ältere Menschen im Landkreis vorstellten. Sowohl Menschen, die den Besuchsdienst in Anspruch nehmen möchten, als auch Personen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, sind dort jederzeit willkommen. Ob gemeinsame Spaziergänge, Hilfe beim Einkauf, Vorlesestunden oder Gesellschaftsspielrunden – der Umfang und die Art des Besuchs kann dabei individuell angepasst und abgestimmt werden. „Es bewegt die Ehrenamtlichen zu sehen, was sie bei den Seniorinnen und Senioren bewegen können, wie sie aufblühen“, berichtet Mentorin Blum und motiviert dazu, sich beim Ehrenamtlichen Besuchsdienst zu engagieren.
Für das leibliche Wohl der Messe-Besucher sorgte das Streetfood-Angebot im Außenbereich. Live-Musik und verkaufsoffener Sonntag rundeten das Programm ab.
20. April 2026