Auf reges Interesse stieß die Infoveranstaltung zum geplanten Wohn- und Versorgungshaus in Weilerbach. Im Bürgerhaus hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger versammelt, um mehr über das Projekt zu erfahren und ihre eigenen Vorstellungen einfließen zu lassen.
Ortsbürgermeister Jochen Kassel und Andreas Gröhbühl stellten die Projektidee kurz vor und baten alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Ideen zum Wohnprojekt in Weilerbach und auch Wünsche kund zu tun.
Geplant ist ein Wohn- und Versorgungshaus, das barrierefreies Wohnen mit Angeboten für den Alltag und Räume für Begegnung verbindet.
Gaby Gehm, Prokuristin der BauAG Kaiserslautern, verdeutlichte anhand von „Nils – Wohnen im Quartier“, wie ein solches Konzept aussehen und funktionieren könnte.
Die Verbandsgemeinde Weilerbach würde hierfür ein Grundstück an der Obergasse zur Verfügung stellen, wie VG-Bürgermeister Ralf Schwarm versicherte.
Kreisbeigeordneter Peter Schmidt, der das Projekt seit Jahren begleitet, betonte, dass es sich um eine Initiative mit Vorbildfunktion für den gesamten Landkreis handele. „Ich würde mich freuen, wenn wir den nächsten Schritt gehen können, um dieses Projekt zu verwirklichen“, teilte er den Zuhörerinnen und Zuhörern mit.
Diese hatten die Gelegenheit, an mehreren Stellwänden mit Stichwörtern Punkte zu setzen, um auf diese Weise die gewünschten Eigenschaften des geplanten Wohn- und Versorgungshauses zu verdeutlichen. Zusätzlich kann ein Fragebogen ausgefüllt werden, der bis 30. Juni digital zu finden ist unter www.survio.com/survey/q/F2S4Y5D9V9C6S4W0P.
Das Vorhaben wird durch das Landesprogramm „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ unterstützt, das Gemeinden bis 10.000 Einwohner bei der Entwicklung solcher Projekte begleitet.
Verantwortlich für die Organisation der Veranstaltung und die fachliche Beratung ist das Büro STADT BERATUNG Dr. Sven Fries im Auftrag des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz.
19. Juni 2026