Die Stadt Ramstein-Miesenbach erhält in diesem Jahr weitere 167.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2023 haben Bund und Land damit bereits insgesamt 636.000 Euro für die städtebauliche Entwicklung der Stadt bereitgestellt.
Mit den neuen Mitteln will die Stadt das Fördergebiet „Stadtzentrum mit Bildungs- und Freizeitcampus Ramstein“ weiter stärken. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Erwerb des Grundstücks Spesbacher Straße 7, das unmittelbar an das Areal des Mehrgenerationenhauses angrenzt. Nach einem anschließenden Rückbau von Einfriedungen und Nebenanlagen soll eine durchgängige Wegeverbindung von der Spesbacher Straße am Mehrgenerationenhaus vorbei bis zum John-F.-Kennedy-Platz entstehen. Dadurch verbessert sich die fußläufige Erreichbarkeit zentraler Einrichtungen im Stadtzentrum deutlich.
Darüber hinaus möchte die Stadt private Eigentümerinnen und Eigentümer ermutigen, in ihre Gebäude zu investieren. Vorgesehen ist eine Förderung für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an privaten Gebäuden – etwa zur Schaffung von Barrierefreiheit oder zur Aufwertung von Eingangsbereichen und Schaufenstern. Auf diese Weise soll auch die private Bausubstanz einen Beitrag zur Vitalisierung und Attraktivität des Stadtzentrums leisten.
„Ramstein-Miesenbach investiert gezielt in die Zukunft seiner Stadtmitte. Die neue Wegeverbindung zum John-F.-Kennedy-Platz wird das Zentrum spürbar besser verbinden und für alle Generationen zugänglicher machen. Ebenso wichtig ist der Anreiz für private Eigentümerinnen und Eigentümer, ihre Gebäude zu modernisieren. So entsteht gemeinsam ein lebendiger, attraktiver und zukunftsfähiger Ortskern – zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und für Begegnung. Der Landkreis Kaiserslautern begleitet diese Entwicklung gerne weiter“, erklärt Landrat Ralf Leßmeister.
Das Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ unterstützt die Erneuerung und Weiterentwicklung von Innenstädten, Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist es, diese Zentren langfristig zu stabilisieren, ihre Attraktivität zu erhöhen und sie als lebenswerte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung zu stärken. Die Städtebauförderung stellt dafür jeweils passgenaue Programme bereit, mit denen Städte und Gemeinden nachhaltig, modern und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.
15. Oktober 2026